Neuerscheinung: Yoga-Workbook

„Krieger“ beim Staubsaugen“

Ein Interview mit Friederike Reumann

Interview Friederike Reumann, Autorin „Das Yoga-Workbook“

Ihre Empfehlung: „Krieger“ beim Staubsaugen

Parnassum: Kannst du uns zunächst ein bisschen etwas über deine Person erzählen?

Ich bin seit knapp sechs Jahren selbständig tätig in meiner Praxis für Physiotherapie und Naturheilkunde. In meiner Freizeit mache ich viel Sport wie Klettern, Yoga, Boxen und Fitness. Wenn ich Zeit habe, schreibe ich gerne und entspanne mich dabei.

Parnassum: Wie bist du dazu gekommen ein Yoga-Buch herauszubringen?

Das Schreiben begleitet mich schon mein ganzes Leben. Angefangen habe ich mit zwei Romanen (Sommerland und Die vierte Kraft). Durch meine Arbeit ist mein Interesse gewachsen einen Ratgeber für Patienten zu schreiben. Da ich Yoga für ein sehr effektives Mittel halte, Körper und Geist zu verbinden und damit Heilungsprozesse zu aktivieren, lag diese Thematik auf der Hand.

Parnassum: Wie bist du zum Yoga, bzw. zum Schreiben gekommen?

Vor ca. zehn Jahren lernte ich Yoga in meiner Ausbildung zur Ayurvedatherapeutin kennen. Ich erkannte, dass ich durch regelmäßige Yogapraxis keine Rückenschmerzen mehr während der Arbeit bekam und integrierte Yoga durch die Eröffnung meines YogaLofts in meinen Arbeitsalltag. Ich wollte die positiven Effekte und meine Erfahrungen an meine Patienten weitergeben. Yoga ist keine Sportart im engeren Sinne, sondern eine Möglichkeit Körper und Geist weiterzuentwickeln und seine eigene Persönlichkeit zu Formen.

Parnassum: Was können Yoga-Interessierte in deinem Buch lernen und an wen richtet sich dieses Buch? Mein Buch richtet sich schwerpunktmäßig an Berufstätige mit sitzender Tätigkeit und einseitiger Arbeitsbelastung. In meinem Buch gebe ich viele Tipps aus der Heilpraktik und zeige Yoga-Übungen zur Selbstmobilisation. Ich würde mir wünschen, dass Leser durch mein Buch körpereigene Warnsignale frühzeitig wahrnehmen lernen und Möglichkeiten zur Selbstwirksamkeit und Selbstregulation finden.

Parnassum: Warum empfiehlst du Yoga?

Yoga kann individuell angepasst werden. Dadurch kann jeder Yoga üben, egal ob jung oder alt, dick oder dünn, krank oder gesund. Yoga bietet ein Weg zur Selbsthilfe und schult die Eigenverantwortung für sich selbst.

Parnassum: Es gibt viele Menschen, die sich schon lange vornehmen ein Buch zu schreiben und/oder Yoga in ihren alltäglichen Lebensrythmus einzuflechten. Oft stellen sich hier so manche Hürden in den Weg. Wie hast es geschafft und mit welcher Regelmäßigkeit, zu welcher Tageszeit schreibst du und/oder machst Yoga?

Ich habe keine feste Zeit oder einen bestimmten Rhythmus dafür. Wenn ich Lust habe, dann schreibe ich. Dazu kann man sich nicht zwingen. Dann kommt nichts Kreatives dabei raus. Um Yoga in den Alltag zu integrieren empfehle ich zu Beginn einen Kurs zu besuchen, um die Techniken richtig ausführen zu können und die Yoga-Philosophie kennenzulernen. Schnell merkt man, welche Übungen einem besonders gut tun. Genau die würde ich zu Hause üben. Auch Gleichgewichtsübungen beim Zähneputzen (Yoga Baum) oder der „Krieger“ beim Staubsaugen, tiefe Atemzüge beim Warten an der Kasse etc…bieten sich an. Sein Sie kreativ und flechten Sie immer wieder Übungen in Ihren Alltag ein.

Parnassum: Was kannst du den Menschen empfehlen, die den Wunsch ihr Leben zu verändern, Projekte umzusetzen, um ihren inneren Schweinehund zu überwinden? Hast du Techniken Tipps? Was machst du, um am Ball zu bleiben, wenn die Motivation mal nicht so ganz mitspielt?

Man muss das Projekt lieben, Spaß empfinden, dafür brennen. Das ist die größte Motivation. Wenn man so einen „Herzenswunsch“ hat, gibt es auch keinen Schweinehund. Man muss auch akzeptieren, wenn man eine Pause braucht. Aus dem Herzenswunsch darf kein Zwang entstehen.

Parnassum: Was kannst du den Menschen empfehlen, für die Yoga vielleicht nicht das richtige ist? Was könnte man alternativ machen um ähnliche positive Effekte zu erzielen? Jeder kann Yoga ausführen und üben. Wer unsicher ist, oder Beschwerden hat, kann nach einem Yogatherapeuten in der Umgebung suchen und sich ein individuelles Übungsprogramm erstellen lassen, das in Abständen an die neuen Möglichkeiten angepasst wird.

Parnassum: Dein Buch richtet sich an Berufstätige, aber kannst du dennoch etwas über Yoga für Kinder sagen?

Leider sind Kinder nicht unbedingt mein Schwerpunktthema und ich kann deshalb nicht sagen, was zu beachten ist. Aber ich bin davon überzeugt, dass mir Yoga und Meditation v.a. bei Prüfungsangst und bei Verletzungen im Sport geholfen hätten. Ich glaube auch, dass die yogische Philosophie hilft das Miteinander und Mitgefühl zu lernen, so dass es nicht zu Mobbing und Außenseitertum kommt. Kinder, die an Hyperaktivität (ADHS) leider koennen durch Meditation und Yoga lernen, Reize besser zu verarbeiten und ruhiger zu werden.

Parnassum: Wo kann man deine Bücher erwerben und hast du bereits Pläne für ein weiteres Buch?

Mein Buch ist im Buchhandel oder im Onlinebuchhandel z.B. Amazon erhältlich. Auf meiner Homepage www.yoga-am-steinhuder-meer.de gibt es auch eine Leseprobe. Ich arbeite gerade an einem Buch über Organgesundheit. Es wird wieder ein Patientenratgeber mit Hilfe zur Selbsthilfe.

Parnassum: Wie geht es beruflich für dich weiter? Gibt es hier Pläne für Fortbildungen/Erweiterungen eures Angebots in der Physiopraxis?

Ich selbst bin die nächsten zwei Jahre mit meiner Osteopathieausbildung beschäftigt und möchte mich als Autorin etablieren. Dafür würde ich gerne einen passenden Verlag finden, der mir die Möglichkeit gibt, meine Bücher zu veröffentlichen.

Parnassum: Toll! Glückwunsch zu deinem aktuellen Buch! Wir danken dir für das Gespräch und wünschen dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit! Danke dir auch für die Möglichkeit, mein Buch und mich hier vorstellen zu dürfen. Ich wünsche euch viel Erfolg für eure Projekte und ein breites Publikum, das euch unterstützt.

 

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Das Buch gibt’s hier: www.yoga-am-steinhuder-meer.de

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